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2026-09-21

Wie KI das Field Marketing unterstützt – Teil 2

KI steckt in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen, bietet aber bereits heute zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Zeit einzusparen. Entscheidend ist, sie nicht als Ersatz für fachliches Wissen zu betrachten, sondern als unterstützendes Werkzeug. Eine sinnvolle Nutzung setzt voraus, dass Ergebnisse kritisch geprüft, sensible Daten geschützt und die Grenzen der Technologie verstanden werden.
Im ersten Teil zu diesem Thema haben wir aufgezeigt, wie FMS künstliche Intelligenz bewusst im Arbeitsalltag nutzt und welche positiven Veränderungen damit einhergehen. In diesem Blogbeitrag, dem zweiten Teil, geht es um die Herausforderungen sowie um die Kompetenzen, die für die Nutzung von KI unabdingbar sind.

Welche Herausforderungen ergeben sich durch die KI-Nutzung?

So klar die Vorteile von KI auch sind, der Einsatz bringt auch Herausforderungen mit sich. FMS beschäftigt sich bewusst mit den Hürden und stellt hier drei davon genauer vor:

Abhängigkeit von guten Prompts

Die Qualität der Ergebnisse steht und fällt mit der Qualität der Anweisung. KI braucht meist präzise Informationen, Kontext und ein klares Ziel. Bei einfachen Aufgaben kann das ausführliche Formulieren eines Prompts sogar länger dauern, als die Aufgabe selbst zu erledigen.

Ständige Lernbereitschaft gefragt

Der Umgang mit KI will geübt sein. Da sich Tools und Einsatzmöglichkeiten rasant weiterentwickeln, braucht es die Offenheit, sich immer wieder mit neuen Funktionen, Grenzen und Risiken auseinanderzusetzen.

Unterschiedliche Akzeptanz im Team

Wer bereits mit KI arbeitet, erkennt Zeitersparnisse oft schnell und gibt diese Erfahrung gern weiter. Kolleginnen und Kollegen ohne unmittelbaren Nutzen oder Interesse nutzen vorhandene Potenziale dagegen seltener. Hinzu kommt, dass nicht jeder Arbeitsbereich gleich stark von KI profitiert. Weiterhin bringen Menschen unterschiedliche Lernwege und Erfahrungen mit neuen Technologien mit.

Gibt es auch kritische Stimmen?

Neben den organisatorischen Herausforderungen gibt es auch konkrete Risiken, die FMS im Blick behält. Diese vier Punkte sind uns dabei besonders wichtig:

Datenschutz und vertrauliche Daten

Besonders kritisch ist der Umgang mit Datenschutz, vertraulichen Unternehmensinformationen und der ungeprüften Übernahme von Ergebnissen. Mitarbeitende müssen genau wissen, welche Informationen in ein KI-System eingegeben werden dürfen. Kunden-, Umsatz-, Markt-, Mitarbeiter- oder Vertragsdaten gehören ganz klar nicht dazu.

Fehleranfällige Ergebnisse

KI kann überzeugend formulierte, aber fachlich falsche oder unvollständige Ergebnisse liefern. Bei Texten ebenso wie bei Berechnungen, Excel-Formeln oder Programmierungen. Eine fachliche Kontrolle bleibt deshalb unverzichtbar.

Zeit- und Lernaufwand

Eine effektive Nutzung erfordert zunächst Zeit und Interesse. Unsere Mitarbeitenden lernen, Aufgaben präzise zu beschreiben, die richtigen Informationen bereitzustellen und Ergebnisse zu überprüfen. Fehlen diese Grundlagen, werden KI-Tools schnell ineffizient oder falsch eingesetzt.

Kostenfaktor

Auch die Kosten spielen eine Rolle. Es kommen Fragen auf wie: Welche Tools braucht es wirklich? Wer erhält Zugang? Rechtfertigt die Nutzung die Lizenzkosten? Sinnvoll ist daher der Einsatz möglichst einheitlicher, geprüfter Lösungen. Dagegen kann die Nutzung einer Vielzahl an Tools ohne klare Datenschutz- und Nutzungsregeln schnell kostenintensiv werden.

Wo lohnt sich der Einsatz von KI im Arbeitsalltag wirklich?

Bei FMS setzen wir KI-Tools bereits seit einiger Zeit ein und konnten dabei ein klares Muster erkennen. Außerdem kann man festhalten, dass sich der größte Nutzen immer dann zeigt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Wiederkehrende Aufgaben mit klarem Muster

Den größten Nutzen sehen wir aktuell bei Aufgaben, die regelmäßig auftreten, einem ähnlichen Muster folgen und dennoch manuellen Aufwand verursachen. Besonders sinnvoll ist die Nutzung bei:

Die Nutzung von KI-Agenten

Ein weiterer möglicher Anwendungsbereich sind KI-Agenten. Künftig könnten sie nicht nur Inhalte erstellen, sondern auch Arbeitsschritte selbstständig ausführen. Sie könnten zukünftig z.B. Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenführen, wiederkehrende Berichte vorbereiten oder Aufgaben in Projektmanagementsystemen anlegen.

Welche Kompetenzen müssen im Team ausgebaut werden, um KI nachhaltig zu nutzen?

Damit sich der Einsatz von KI langfristig lohnt, braucht es mehr als nur Zugang zu den passenden Tools. Entscheidend ist vor allem, welche Kompetenzen Mitarbeitende dafür mitbringen sollten. Für eine nachhaltige Nutzung braucht es zunächst ein grundlegendes Verständnis dafür, wie KI funktioniert, inklusive ihrer Möglichkeiten und Grenzen. Mitarbeitende sollten außerdem wissen, dass KI keine klassische Suchmaschine ist, und dass Ergebnisse nicht automatisch korrekt oder vollständig sind.

Wichtige Kompetenzen sind insbesondere:

Und genau das alles trainieren wir mit unseren Mitarbeitenden bei FMS. Wir haben mit einem regionalen Trainingsinstitut eine KI Master Class aufgesetzt. Die Resonanz ist klasse und die daraus resultierenden Projekte schaffen schon heute Effektivität, Effizienz, sparen jede Menge administrativen Aufwand und verbessern unsere Dienstleistung und unsere Performance für unsere Kunden und für unsere Mitarbeiter/innen. Daran werden wir fleißig weiter arbeiten, und wir halten Euch auf dem Laufenden, was sich dadurch bei uns weiter entwickelt.