Point of Sale (POS) Marketing – strategische Werbung am Verkaufsort

POS Marketing – Bedeutung.


Im Point of Sale Marketing werden Methoden, Taktiken und Maßnahmen eingesetzt, die den Verkauf von Produkten oder die Bindung zu einem Unternehmen fördern sollen. Als Point of Sale Marketing bezeichnet man in erster Linie alle Bemühungen, die den tatsächlichen Verkauf erhöhen – am Ort, an dem der eigentliche Kauf stattfindet. Dies bezieht sich meistens auf Orte wie die Kassenbereiche in Supermärkten oder anderen Geschäften und Einkaufszentren. Zum Point of Sale Marketing gehört auch das Verteilen von Proben oder Gewinnspiele am Point of Sale. Doch was ist überhaupt „Point of Sale“?

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Was ist „Point of Sale“?

Als Point of Sale (POS) bezeichnet man den Ort, an dem der Verkauf vollzogen wird. Das ist für den Käufer beispielsweise das Geschäft, also der Ort an dem der eigentliche Kauf stattfindet. Der POS (Point of Sale) ist der Ort des Warenangebotes, an dem die Kunden unmittelbaren Kontakt mit der Ware haben. Obwohl der POS (Point of Sale) für ein Unternehmen auch der Besprechungstisch oder eine Webseite im Internet sein kann.


Werbung am Verkaufsort – Methoden und Strategien.

Die häufigste und auch wohl effektivste Methode beim Point of Sale Marketing ist die Warenpräsentation. In Supermärkten werden zwischen den „üblichen“ Regalen und Gängen Aufsteller mit Werbebotschaften drauf neben zusätzlich präsentierter Ware außer der Reihe, als Point of Sale Marketing Methode, platziert. Andere Methoden sind zum Beispiel Point of Sale Marketing Taktiken, um den Kunden zu ermutigen bei einem Angebot zuzuschlagen. Dies geschieht beispielsweise direkt an der Kasse, wenn die Kassiererin oder der Kassierer beim Kassieren freundlich auf die täglichen Angebote hinweist und einen dadurch zum Kauf animiert. Auch in Restaurants werden Point of Sale Marketing Taktiken angewendet, das passiert in dem Moment, wenn der Kellner auf Tagesgerichte oder zusätzlich eine Vorspeise empfiehlt.


Produktpräsentationen - POS Marketing

POS Marketing Strategie Nr. 1

Produktpräsentationen

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Lassen Sie Ihre Waren nicht im Regal verstauben sondern rücken Sie diese ins rechte Licht.


1. Produktpresäntation – der erste Eindruck bleibt.

Der erste Eindruck ist immer entscheidend und bleibt in den Köpfen. Somit ist die richtige Produktpräsentation Ihrer Waren das A und O für den ersten Blick. Sorgen Sie also mit der richtigen Präsentation Ihrer Produkte für eine gute Stimmung bei Ihren Kunden und geben Sie ihm Orientierung. Eine gezielte Platzierung Ihrer Waren, die dazu noch logisch aufgebaut sind, steigert die Kaufbereitschaft bei Ihren Kunden und dient somit als Verkaufsförderungsmaßnahme.


2. Der optische Anreiz und die visuelle Wahrnehmung von Produkten.

Grundsätzlich ist der optische Anreiz das allerwichtigste bei einer richtigen Produktpräsentation die als Verkaufsförderung dient. Wichtig bei Produktpräsentationen sind außerdem zusammenhängende Warenbilder, sortiert nach Farben, Größe und Zugehörigkeit. Ein logischer Aufbau der Waren und Regale. Auch stimmungsvolle Bilder, Geschichten und Aktionen sowie optische Anreize durch Licht, Musik, Farben, Materialien und Düfte gehören dazu. Die gezielte Präsentation Ihrer Waren sorgt dafür, dass sie für sich selber sprechen und somit von selbst verkaufen. Relevante Produktinformationen sollten sofort ins Auge fallen und für den Kunden gleich sichtbar sein. Dazu zählen der Grundnutzen sowie der Zusatznutzen, Kombinationsvorschläge und verschiedene Variationsmöglichkeiten. Durch eine übersichtliche und emotionale Gestaltung findet hier der Verkauf ohne Verkäufer statt. Ist das der Fall, haben Sie bei der Produktpräsentation alles richtig gemacht!

3. Die Visualisierung der Produkte – Visual Merchandising.

Die Waren- und Produktpräsentation bezeichnet man auch als Visual Merchandising – eine Optimierung der Warenpräsentation in ihrer Verkaufsumgebung (POS). Die Visualisierung der Produkte umfasst dabei alles, was den Produktverkauf unterstützt. Zusammengefasst bedeutet das, dass es hierbei um die Kommunikation mit dem Kunden über Bilder geht. Durch eine bildliche, auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene, Inszenierung der Produkte am POS, entstehen Bilder beim Kunden und gelangen schneller ins Gedächtnis. Entscheidend für das Visual Merchandising als strategische Verkaufsförderung ist jedoch, dass es sich nicht nur allein auf das Produkt bezieht, sondern auch auf die Verkaufsfläche mit der Ladeneinrichtung, die Schaufenster und die Fassaden. Im Textilbereich wird gerne eine themenorientierte Präsentation nach Bedarfs- und Verwendungszusammenhängen angewendet. So werden die Artikel entsprechend zu Farb-, Stil- oder Themenwelten zusammengeführt und richten sich dabei zugleich über die Auswahl der Marken, Outfits und Preissegment an ausgewählte Zielgruppen. Dies findet man dann im Geschäft auf den Verkaufsflächen, in den Schaufenstern oder auf Plakaten an den Fassaden wieder. Selbstverständlich zieht sich dieser „Rote Faden“ dann auch durch bis auf die Webseite, dort findet der Kunde dann die gleiche Produktpräsentation wie im Geschäft.

Gerade in Schaufenstern ist die richtige Produktpräsentation sehr wichtig. Denn in hoch frequentierten Bereichen wie der Innenstadt oder in Einkaufszentren hat ein Schaufenster in erster Linie die Funktion den Kundenlauf zu stoppen. Hier spielt daher das Visual Merchandising eine sehr große Rolle. Es zieht die ausgewählten Zielgruppen an und lockt potenzielle Kunden ins Geschäft.

Für die Kunden bedeutet das Visual Merchandising eine strukturierte Vorsortierung des Sortiments nach Zielgruppen. Dadurch ist dann schnell die Vorauswahl getroffen, ergänzend durch bedarfsverwandte Angebote und Kombinationsmöglichkeiten, hilft dies dem Kunden „sein“ Produkt schneller zu finden und erleichtert die Kaufentscheidung deutlich.