Wenn die KI mit auf Kassentour geht
… dann können es auch gern 1.000 Märkte mehr sein. Zwei Mal im Jahr heißt es bei FMS: Es ist wieder so weit! Denn immer im Frühling und im Herbst übernimmt ein großes Team von FMS die Kassentouren für einen bekannten Süßwarenhersteller. In diesem Jahr sind es ca. 14.000 Märkte, die in drei Wochen besucht werden wollen. Also 1.000 Märkte mehr als im Vorjahr. Das ist eine ziemliche Herausforderung für das Team, aber absolut machbar. Und außerdem gibt es dieses Jahr Unterstützung für unsere Merchandiserinnen und Merchandiser. Wie diese aussieht? Das erklären wir in den nächsten Zeilen.
Upgrade bei den Kassentouren:
FMS fährt mit Image Recognition Die wesentlichste Neuerung bei den diesjährigen Kassentouren lautet: Image Recognition. Konkret bedeutet das, dass Mitarbeitende vor Ort ein Foto des Kassenkorbs machen und eine KI-gestützte Software liest dieses Bild automatisch aus und wandelt es in verarbeitbare Daten um. Das ist ein echter Gamechanger: Aufwändige manuelle Distributionserhebungen und Kontrollen zur Planogramm-Compliance gehören damit zunehmend der Vergangenheit an. Unsere Außendienstmitarbeitenden sparen somit Zeit bei der Berichterstattung und können diese wiederum für gezielte Maßnahmen nutzen und somit auch mehr Märkte anfahren.
Aber nochmal zurück: Was sind solche Merchandising-Touren eigentlich?
Der Einsatz von externen Merchandiser/innen in Kampagnen bzw. Touren bieten Marken die Möglichkeit, entweder die Stamm-Regale oder die für den Impulskauf wichtige Kassenzone optimal zu gestalten und somit die Verkaufszahlen aktiv zu steigern. Dabei handelt es sich um gezielte Besuche in den Supermärkten, Drogerien und anderen Einzelhandelsgeschäften. Bei diesen Besuchen können unsere Merchandiser/innen direkt ins Gespräch mit den Händlern kommen, für die Märkte das zentralseitig vereinbarte Planogramm umsetzen, sie zu den saisonalen Sortimentsveränderungen beraten, aktuelles POS-Material anbringen und inspirieren.
Und was ist das Besondere an diesen Kassentouren?
Die Kassentouren für den bekannten Süßwarenhersteller sind einzigartig in Deutschland – und in ihrer Größenordnung auch einzigartig für FMS. Warum? Zum einen besteht die besondere Herausforderung darin, dass innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes sowohl ein Sortimentswechsel als auch ein Layoutwechsel stattfinden. Quasi einmal alles neu – und alles in sehr kurzer Zeit. Einmal im Frühling, einmal im Herbst. Darüber hinaus lautet der Kundenwunsch ganz klar: alle Märkte müssen angefahren werden. Und das sind in diesem Jahr stolze 14.000 Märkte – rund 1.000 mehr als zuvor. Ein richtig dickes Brett. Zudem verfolgt der Kunde einen sehr datengetriebenen Ansatz, weshalb die Datenqualität bei diesen Touren konstant bei über 98,5 % liegt. Auf dieser Grundlage kann unser Kunde weitere Marketingmaßnahmen optimal planen.
Routine trifft Revolution
Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, wenn es wieder losgeht. Und wir sind stolz darauf, diesen Kunden nun schon so viele Jahre immer zum Saisongeschäft unterstützen zu können. Ist es schon Routine? Dazu ein klares JEIN. Denn natürlich wissen wir, was zu tun ist. Die Handgriffe sitzen und die Planung steht. Aber es ist immer wieder eine richtig gute Herausforderung. Hinter den Kulissen läuft alles auf Hochtouren. Die Anzahl der Märkte wächst stetig. Und weil wir uns in unseren Prozessen immer weiterentwickeln, ändern sich eben auch hin und wieder die Handgriffe und die Pläne. Und das ist wunderbar.
Was es heißt, wenn der Außendienst eine ganz neue Routine für sich entdecken kann, gibt es übrigens hier zu lesen.
Image Recognition
Die KI-gestützte Bilderkennung, also Image Recognition, unterstützt die Arbeit im Außendienst und Vertrieb, indem sie Regalsituationen, Produktplatzierungen und Warenverfügbarkeit in Echtzeit mittels Kameraanalyse erfasst.
Vier Vorteile auf einen Blick
- Pluspunkt für die Regalanalyse im Einzelhandel: Außendienstmitarbeitende können mit einem einzigen Foto tausende Datenpunkte erfassen, denn die KI erkennt Produkte, Marken und Wettbewerbsprodukte.
- Regalanalyse in ca. 5 Sekunden.
- Und somit kann die Performance deutlich gesteigert werden: Die Technologie prüft automatisch Regalanteile, Regalpläne und Out-of-stock-Situationen. Das hilft den Außendienstmitarbeitenden dabei, schneller reagieren zu können und die gewonnene Zeit in gezielte Maßnahmen umzusetzen.
- Unternehmen erhalten durch datengestützte Einblicke ein genaues Bild der Instore-Execution und können so die Verkaufsstrategien optimieren.